superulli

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Standort: Ruhrpott

Ich bin: Lang, neugierig, herzlich, fröhlich, kontaktfreudig, sensibel, kinderlieb, liebevoll!

Montag, Februar 05, 2007

Mein erstes Stöckchen

Rapunzelmaus und Ute haben es mir zugeworfen, und ich konnte mich nicht schnell genug ducken.
Also werde ich das erste Stöckchen meines Lebens annehmen!

"Schreibe 6 komische oder kuriose Dinge über dich und gebe das Stöckchen an 6 Personen weiter."

1. Ich schreibe für mich und meine Tochter in Weblogs. Dafür muß ich offenbar mitteilsam und extrovertiert sein?! Das Komische ist: Ich habe sogar Spaß daran.

2. Ich bin nach einigen Jahren der Abstinenz wieder in die Kirche eingetreten. Das Kuriose ist: Ich habe es für Paula getan (Taufe ist nun Ostermontag) - und fühle mich gut dabei.

3. Ich mag EINKAUFEN von Kleidung und Schuhen nicht in Geschäften. Ich bin eine Versandhaus-Bestellerin, von Unterwäsche über extralange Hosen über Schuhe - alles wird zu mir nach Hause geliefert, wo ich dann in Ruhe probiere (und auch mehr zurück schicke als ich behalte).

4. Ich habe einen inneren Schweinehund, der mich IMMER besiegt. Ob es um das Abnehmen oder den Vorsatz für mehr Bewegung geht - ich verliere immer. Das Komische daran ist, dass man sich daran gewöhnen kann zu verlieren.

5. Ich träume davon, ein Buch zu schreiben. Ich weiß genau worüber und wie ich es aufbaue, aber dann habe ich wegen des Winner-Typs Schweinehund Bedenken, was nach der Erstellung des Manuskripts folgt; wohin schicke ich es usw. ?! (Tipps werden sehr gerne angenommen).

6. Ich esse, wenn ich Erdnüsse esse, immer nur die GANZEN, nie die HALBEN, die lasse ich liegen. Ich esse nur den scharfen Löwensenf (falls der nicht verfügbar ist, keinen Senf, z.B. bei der berühmten Weihnachtsmarkt-Bratwurst). Ich esse Chips immer einzeln, ich würde NIE mehrere Chips in mich hinenschaufeln. Ich trinke fast ausschließlich Cola light, auch zum Frühstück, denn Kaffee mag ich gar nicht. Aber sonst halten sich meine Perversionen in Grenzen:-)!


Ich werfe das Stöckchen Schnackepuh (damit der Blog mal wieder aktiviert wird), Sandra, ihrem Peter und auch Frau Schoki zu.

Sonntag, Dezember 31, 2006

Zitate des Jahres 2006

Zum Jahreswechsel gibt es an dieser Stelle wieder die subjektiv bedeutsamsten Zitate aus meinem Umfeld, zum Teil in anschliessenden Klammer kommentiert.
Die Reihenfolge der Auflistung ist rein zufällig!

"Ich gehe doch mit Dir ins Kindertheater, damit ich neben Dir sitzen kann!" (der 5,5 jährige Constantin, der mein Angebot ausschlug, er könne alleine weiter vorne in der "nur-für-Kinder-Reihe" sitze).

"Ich weiß seit Wochen, dass mit Deinem Kind etwas nicht stimmt" (meine liebreizende Mutter, die bei 37+1 und der Diagnose Polyhydramnion und Plazenta-Verkalkung 3. Grades zur ersten allgemeinen Verunsicherung beitrug *grmpf*) .

"Alles gesund und alles dran" (Hebamme Sabine im OP, als sie während der Sectio unsere zauberhafte Tochter auf meine Brust legte).

"Ich konnte nichts sagen, ich habe geweint" (mein Mann kurz nach der Sectio, als wir uns zu dritt im Kreißsaal wiedertrafen, er mit unserer zauberhaften Tochter auf dem Arm).

"Aus dem Hämangiom entwickelt sich Krebs, das sind ja schließlich entartete und veränderte Zellen" (meine liebreizende Mutter, die immer in allem das Positive sieht *grmpf*).

"Ihr seid meine kleine tolle Familie" (mein Mann über seine beiden Mädchen)

"Wir freuen uns auf die neue Teilzeit-Mutter!" (Unser GF während der Weihnachtsfeier über die Tatsache, dass ich ab Januar wieder arbeiten werde).

"Willkommen zurück im Team" (der Kollege eines nicht ganz so beliebten Dienstleisters, der mich auf einer Dienstreise offenbar gerne wiedersah).

"Du Süße" (der Kinderarzt über unsere Tochter).

"Wir haben dich ganz lieb" (Auszug einer Urlaubspostkarte unserer Nachbarn an unsere Tochter).

"Ich habe dich lieb" (meine Freundin Nicole. Danke *schnüff*).

"Schwalbe!!!!!!!!!!!" (Constantin, als seine Schwester und er außer Sichtweite spielten, Carolin dann laut hin plumpste und sofort anfing zu schreien).

"Warum weint sie jetzt schon wieder?" (wer wohl? Meine liebreizende Mutter, die ein weinendes Baby nicht ertragen kann, Babys müssen ihrer Meinung nach schlafen oder fröhlich sein, wie Puppen eben).

"Wenn das jetzt nicht geholfen hat, muß unter Vollnarkosse ein künstlicher Tränenkanal gelegt werden" (der Augenarzt nach dem vierten Spülen).

to be continued?

Sonntag, November 19, 2006

Manches geht besser ohne Kind...

Oh, ich liebe unsere Tochter!
Ein Leben ohne sie ist undenkbar, und ich würde alles für sie tun. Im Grunde tue ich das auch:-))!

Und dennoch ist mir an einem Paulafreien-Freitagvormittag aufgefallen, was doch ohne sie VIEL EINFACHER geht:

* Autofahren. Ich kann das Radio laut aufdrehen und mit"singen".
* Shophopping. Ich kann mit dem Auto beliebig weit vom Eingang weg parken, ohne mir über die gefühlten Tonnen meiner Tochter Gedanken zu machen. Ich kann ohne Einkaufswagen, ohne Tragesack, ohne Kinderwagen durch die Gänge flitzen und einkaufen. Ich kann weiter zum nächsten Geschäft fahren. mit dem Auto beliebig weit vom Eingang weg parken, ohne mir Gedanken...
*Einkäufe hochtragen: Ich kann - weil eben die gefühlten Tonnen meiner Tochter buchstäblich nicht ins Gewicht fallen - die Einkäufe mit mittelschwerer Atemnot bis zu uns in den dritten Stock hieven und nicht wie sonst mit TOTAL-Ausfall der Atmung.
(Falls jemand fragt, ich wünsche mir zum Geburtstag oder/und zu Weihnachten einen Aufzug!!!!!!!!)
* Aufräumen. Ich kann in Rekordzeit aufräumen und erlebe nicht, dass die gerade "entfernten" Spielzeuge sofort wieder ausgeräumt werden.

Aber wißt Ihr, was das Schönste am Paulafreien-Freitagvormittag ist?
Das Wiedersehen!!
Denn das geht überhaupt nicht ohne Kind:-)
Vorgestern habe ich sie im Mäusezirkus abgholt, sie saß auf dem Boden und spielte. Ich legte mich in einiger Entfernung zu ihr auf den Boden und rief sie. Sie sah mich, lächelte in ihrer unnachahmlichen Art, juchzte, krabbelte auf mich zu, brummelte "MamaMamaMama" dazu und war an meinem Kopf angekommen. Sie zog an meinen Haaren, hielt sich fest, zog sich auf die Knie und drückte ihre Wange an meine.
Und dann ließ sie sich auf den Po plumpsen, rieb ihre Nase und krabbelte wieder weg - sie wollte weiterspielen.
Neben dem sicherlich für Euch auch gut vorstellbaren überwältigenden Glücksgefühl, das sich dadurch einstellte, gesellte sich auch das beruhigende Gefühl ein "Paula geht es im Mäusezirkus einfach gut".

Mittwoch, Oktober 04, 2006

Mein schönstes Ferienerlebnis

(Schul-)Jahrelang habe ich mir gewünscht, einen Aufsatz über das schönste Ferienerlebnis schreiben zu dürfen. Ich hätte viel zu schreiben gehabt...
Aber Pustekuchen:
Die Damen und Herren Kossatz, Gradert, Ringler und Geisen erwarteten andere Themen von mir und enttäuschten mich mit jedem neuen (anderen) Thema.

Und nun schreibe ich ENDLICH einmal über mein schönstes Ferienerlebnis - und hoffe, die geneigte Leserschaft ist ähnlich gnädig in der Beurteilung wie es immer meine Deutschlehrer waren:-).

Wir waren nämlich im Urlaub! Der erste gemeinsame Urlaub mit Paula outside, und wie zu erwarten an der Nordsee.

Es war herrlich. Paula hat auf den Anreisefahrten viel geschlafen, wir hatten Traumwetter (14 Tage blauer Himmel und Temperaturen zwischen 20-26 Grad, die ein Frühstück auf der Terrasse ermöglichten), wir hatten ein für uns perfektes Ferienhaus mit allem erdenklichen Komfort, wir haben uns einen Anhänger geliehen, den wir hinter mein mitgebrachtes Fahrrad gehängt haben, damit die kleine Paula auch passiv mitfahren konnte.
Wir haben morgens zu dritt eine Stunde im großen Bett gekuschelt, alle verstrubbelt und in den Schlafanzügen, wir haben köstlichen Fisch gegessen, wir waren 2x auswärts essen und haben sonst gekocht (bzw. im gemauerten Grill im Garten gegrillt), wir haben den besten Pflaumenkuchen der Welt verputzt, wir haben die sensationelle Lübecker Nußtorte entdeckt und für Hüftgold-geeignet befunden.
Wir haben am Leuchtturm gesessen wie die Touristen und waren zu Tränen gerührt, als erst einer, dann zwei und am Ende insgesamt 7 Störche aus der Dünenlandschaft über uns hinwegflogen. Man konnte sie fliegen HÖREN! Unsere Familienplanung ist abgeschlossen, aber ich habe ganz fest an Nina und Sandra und Bini gedacht!!!
Wir haben ein echtes Familienleben erlebt, ohne Termine, ohne Streß, ohne Druck von außen. Wir waren einfach unsere eigene kleine Welt - und alle drei sehr glücklich.

Fazit meines Aufsatzes über das schönste Ferienerlebnis?
Es war ein so schöner Urlaub, dass ich mich eigentlich gar nicht entscheiden kann, was am schönsten war.
Mein schönstes Ferienerlebnis war also der Urlaub an sich.

Dienstag, August 29, 2006

Danke, dass es Dich gibt

Diese Aussage habe ich per Email erhalten.
Von einer lieben Person, die ich nie persönlich gesprochen oder gar gesehen habe, von einer sogenannten Internet-Bekanntschaft.
Sie hatte leider Pech und offenbar empfand sie mich als tröstend.

Ich habe lange überlegt, ob ich hierüber schreiben soll.

Fakt ist, dass ich mich über das Kompliment freue.
Fakt ist aber auch, dass es mich verlegen macht, weil ich meine, es ist zu "dick" für "sowenig".
Fakt ist, dass ich nicht gut Komplimente annehmen kann, sie machen mich verlegen.

Warum eigentlich?

Weil ich jahrelang ein unterentwickeltes Selbstbewußtsein hatte?
Weil ich jahrelang hören mußte, in großen Teilbereichen des Lebens unzulänglich zu sein?
Weil ich mich selbst noch nicht richtig kannte?

Nachdenkliche Grüße!

Montag, August 21, 2006

Gemeingefährlich oder gemein und gefährlich?

Hier zwei Aussagen von Frau Z. , die mich an ihrem Verstand zweifeln lassen. Was ist sie bloß für ein Mensch.

1. "Hast Du es schon mal mit Nase-Zuhalten versucht?" (Zur Erklärung: Ich hatte ihr gesagt, dass Paula phasenweise keine Flaschen nimmt. Ich habe lange gebraucht, um überhaupt zu verstehen, was sie offenbar damit meint, soooooo abwegig und undiskutabel finde ich ihren Vorschlag)
2. "Gib Ihr doch mal ein klitzekleines Stück hiervon, mal sehen, ob sie es nimmt" (Zur Erklärung: Sie meinte ein Stück vom Käsekuchen ohne Boden, den ich Dank Nicoles Rezept hingezaubert hatte. Meinen entschiedenen Einwand, dass das auf keinen Fall in Frage käme wegen hohem Zuckergehalt, hohem Eigehalt und der Tatsache, dass wir ja gerade erst anfangen mit der Beikost, quittierte sie mit einem unverständlichen Blick, der Bände sprach.

3. "Schnall sie doch einfach an!" (Zur Erklärung: Ich hatte erzählt, dass Paula eines Nachts schreiend im Bett gelegen habe, weil sie sie vom Rücken auf den Bauch gedreht hat, offenbar wach geworde war und sich nicht mehr zurück rollen konnte.)

Ehrlich gesagt scheint es mir wie ein Wunder, dass ich meine Kindheit nicht nur überlebt habe, sondern dass ich trotz dieser Zeit auch noch eine LIEBEVOLLE Mutter sein kann.

Mittwoch, Juli 12, 2006

"Hoffentlich schenkt mir Ulrike sowas nicht!"

Das war die eindeutige Reaktion von Frau Z., als sie hörte, was Kerstin und ihr Mann seiner Mutter zum Muttertag geschenkt haben:
24 Stunden mit dem einjährigen Enkel Maurice.

Und diese Reaktion tut sie mir gegenüber auch offen kund.

Ich kann versichern:
Das wird Ulrike ihr nicht schenken, NIEMALS!

Kopfschüttelnde Grüße von mir.