superulli

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Standort: Ruhrpott

Ich bin: Lang, neugierig, herzlich, fröhlich, kontaktfreudig, sensibel, kinderlieb, liebevoll!

Freitag, November 18, 2005

Das muss an den Hormonen liegen?

Ich bin nicht der Typ Frau, der in der Schwangerschaft ständig in sich hineinhorcht, der Dinge versucht zu interpretieren - und auch auf die Frage "Wie geht es Euch beiden?" reagiere ich manchmal recht unwirsch.

Mich selbst betrachte ich als sensibel, aber mit meinen beiden langen Beinen fest im Leben und der Realität stehend.

*Pause*
Widerspricht jemand oder sehe ich Kopfnicken in der Runde?

Naja, und dennoch ist mir heute morgen etwas passiert, dass ich EIGENTLICH nur durch die hormonellen Veränderungen begründen kann:

Ich fahre mit dem Auto wie jeden Morgen ins Büro, ärgere mich wie meistens über "von-Kreuzung-freihalten-habe-ich-noch-nie-etwas-gehört-Fahrer" oder LKWs, die mich und andere übersehen - kurzum, es war eigentlich wie immer.

Und dann lief im Radio ein Lied von Bon Jovi.
Ich drehte die Musik ziemlich laut und sang aus vollem Halse mit. Und wenn ich schreibe "aus vollem Halse", dann meine ich das auch so; die Musik muß so laut sein: damit ich den eigenen Gesang übertöne.

Während ich mich noch wunderte, wieviel Textpassagen ich von diesem Lied aus dem Stehgreif mitsingen konnte, war ich gerade beim Refrain angekommen - und als mir bewußt wurde, WAS ich sang, rollten mir dicke Krokodilstränen über die Wangen.

Ich war sooo berührt und bewegt - ich mußte weinen...
Ich sang und dachte an Franz Ferdinand, der seit Wochen mein Leben berührt und bewegt und jetzt schon sehr geliebt wird.

Hier die Auszüge aus dem Lied:

...
I would do anything
I'd beg, I'd steal, I'd die
To have you in these arms tonight
Baby I want you like the roses
Want the rain
You know I need you
Like a poet needs the pain
I would give anything
My blood my love my life
...

If you were in these arms tonight
I'd hold you
I'd need you
I'd get down on my knees for you
And make everything alright
If you were in these arms
I'd love you
I'd please you
I'd tell you that I'd never leave you
And love you till the end of time
If you were in these arms tonight
...

Montag, November 14, 2005

OHNE WORTE

Hier unkommentiert ein Satz meiner Kollegin, ja - genau DER:

"Wie schreibe ich es denn jetzt demokratisch, dass keiner falsch versteht, dass das Arenal da drüben abgesperrt wird?"

*Autorin nach Textverfassung mit dem Kopf auf die Tischkante geschlagen*

The sunny side up

Mensch,
seit gut 10 Tagen kann ich, die SUPERschläferin, die überall und immer gut schlafen kann, nachts nicht mehr liegen und/oder oder schlafen!!!!!!!!!!!!

Ich positioniere mich zum Einschlafen auf der Seite: Ein Kissen unte dem Bauch, ein Kissen zwischen den Beinen.
Und dann schlafe ich todmüde ein, prima!
ABER DANN wache ich nachts auf, weil ich Rückenschmerzen und eingeschlafene Beine habe - und liege auf dem Rücken:
Wie ein frisches Spiegelei eben, mit Franz Ferdinand nach oben: The sunny side up!

Ich wälze dann die Kugel und mich dann wieder in Seitenlage - schlafe manchmal sofort, manchmal erst nach Minuten oder Stunden ein - um dann wieder zu erwachen mit prominenter Kugeln nach OBEN,
also wieder in Rückenlage.

Je häufiger ich aufwache, desto schlechter schlafe ich wieder ein!
Ich frage mich ernsthaft, was in mir die Kugeln immer nach oben zieht, die Rückenlage scheint durch die Kugel bestimmt... HILFE!

Ich vermisse meine (ehemals) gemütliche Bauchlage zum Einschlafen...
Auf der anderen Seite wäre ich froh, wenn mein Körper im Schlaf nicht das machen würde, was ER will, sondern einfach mal auf der Seite liegen bliebe...

Dienstag, November 08, 2005

Diese Newsletter....

Auszug aus dem Newsletter (meine Kommentare dazu in BLAU)
26. WOCHE
Fast alle Schwangeren klagen über schlaflose Nächte im dritten Trimenon (YEAH; ich auch).
Erstens ist das Kind gerade zur Schlafenszeit recht aktiv (das stimmt) , zweitens ist ständig der Bauch im Weg so dass man keine bequeme Schlafposition findet (das stimmt noch viel meeehr), und drittens plagen so allerlei Gedanken an die Zukunft, die Geburt und die neue Verantwortung. Versuchen Sie es einmal mit einem Glas warmer Milch, mit beruhigenden Kräutertees (Baldrian, Melisse, Hopfen), einem warmen Bad mit Melisse- oder Baldrianölzusatz oder Aromatherapie (Lavendel, Rosmarin, Geranien, Sandelholz) (Danke, mir ist schon schlecht).
Mit mehreren Kissen können Sie vielleicht eine bequeme Schlafposition finden (ich habe doch schon 3 im Bett: Kopfkissen, 1 Kissen zwischen den Beinen, 1 Kissen unter dem Bauch für die Seitenlage!! Wenn ich mich dann auf die andere Seite lege, muß ich immer soviel Kissen (und Bauch) umschichten - püh).
Und wenn alles nicht hilft: Sehen Sie das auch als Vorbereitung auf die Zeit mit dem Neugeborenen, wenn schlaflose Nächte ganz normal sein werden (haha, Galgenhumor ist ja etwas Feines).

Wichtig ist allerdings, dass Sie schon jetzt möglichst nicht auf dem Rücken schlafen. Je grösser das Kind wird, umso mehr drückt es auf die grosse Hohlvene, die Vena cava, was den Rückstrom des Blutes zum Herzen behindert. Schwindel, Herzrasen, Luftnot und Übelkeit sind die Folge und werden als „Vena-Cava-Syndrom" bezeichnet. Am besten ist im letzten Drittel der Schwangerschaft die linke Seitenlage (aha, daher schlafen mir auf dem Rücken liegend die Beine ein und ich fühle mich schlecht).

Je grösser Ihr Baby wird, umso weniger Fruchtwasserpolster hat es um sich herum. Die Bewegungsmöglichkeiten werden immer mehr eingeschränkt, aber es darf nicht zu einer plötzlichen Verminderung der Kindsbewegungen kommen. Da Sie inzwischen schon ein gutes Gefühl für Ihr Ungeborenes entwickelt haben, merken Sie sicher, wenn es auf einmal nicht mehr so regelmässig herumturnt. Nachschauen lassen sollten Sie, wenn sich Ihr Baby länger als acht Stunden nicht mehr bewegt hat. Meist ist dann im Ultraschallbild zu sehen, dass alles in Ordnung ist, und Sie können beruhigt wieder heimgehen.

Ihr Kind schluckt weiter fleissig Fruchtwasser und scheidet es auch wieder aus. Am Ende der Schwangerschaft werden das bis zu drei Liter am Tag sein (das hat Franz Ferdinand dann von seinem Papa*hehe*). Das trainiert das Verdauungssystem und die Harnwege. Ihr Baby kann jetzt auch schon auf Schmerzen reagieren (hoffentlich hat Franz Ferdinand keine?).

Langsam machen sich die wachsenden Fettpolster bemerkbar. Die Haut Ihres Babys verliert zunehmend ihre unzähligen Falten und beginnt sich zu glätten. Mittlerweile ist Ihr Sprössling im Durchschnitt etwa 32 Zentimeter groß und wiegt 750 Gramm (wie bitte??? Franz Ferdinand wog doch schon vor 2,5 Wochen 745 Gramm!?). In diesem Stadium fängt das Kind an, seine Körpertemperatur langsam selbst zu regeln. Aufgepasst, Ihr Kind lebt mit! Stimmen, Geräusche und auch Ihre Gefühle bleiben ihm nicht verborgen. So auch Ihr Stress, der sich direkt auf das Baby überträgt und es beispielsweise unruhig macht oder aufregt. Sie werden es an seinen Tritten und Hieben deutlich spüren (ja, insbesondere, wenn man auf der Party vor der BASS-Musikbox steht - Hilfe. NIE WIEDER)