superulli

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Standort: Ruhrpott

Ich bin: Lang, neugierig, herzlich, fröhlich, kontaktfreudig, sensibel, kinderlieb, liebevoll!

Dienstag, März 21, 2006

Leider kein Märchen oder "Wenn Selbstvorwürfe die Körpergröße minimieren würden, wäre ich so groß wie ein Tausendstel Floh"

Es war einmal eine glückliche Mutter, die ihr Kind von ganzem Herzen liebte.

Stets besorgt um das Wohlergehen der kleinen 4 Wochen alten Tochter nahm sie an einem kalten Winterabend die kleine Heizdecke aus ihrem eigenen Bett und legte sie zum Vorwärmen der Liegefläche in den kleinen Stubenwagen. Damit die Zuckerschnute im kalten Schlafzimmer nach dem Stillen auch in ein gemütliches warmes Nest und somit hoffentlich in einen tiefen Schlaf fallen sollte.

Nach dem Stillen und dem anschließenden Kuscheln legte sie ihre geliebte Tochter in den Stubenwagen, schaltete im Halbschlaf die Heizdecke wieder aus und ging selbst ins Bett.

Nach vier Stunden weckte die kleine Zuckerschnute mit Quengelei ihre Mutter und verlangte nach der nächsten Stillmahlzeit. Völlig ungläubig registrierte die Mutter, dass seit der letzten Fütterung vier Stunden vergangen waren, das war ein Zeitraum, den ihre Tochter noch nie an einem Stück geschlafen hatte.
Sie hob ihr Mädchen aus dem Stubenwagen - und fiel vor Schreck fast in Ohnmacht:
Ihre Tochter war völlig naßgeschwitzt, die Haare waren naß wie frisch gebadet, das Schlafsack großflächig unangenehm feucht.
Die Dämmerphase der Mutter war somit abrupt und sofort beendet, sie legte das quengelnde Kind "zum Abkühlen" auf das eigene Bett und fand dann schnell den Grund des Schwitzens:
DIE HEIZDECKE WAR AUF HÖCHSTER STUFE ANGESCHALTET!

Offenbar hatte ihre kleine Tochter vier Stunden auf dieser Heizdecke geschlafen - ohne Murren, ohne Quengelei und Nörgelei.
Die Mutter war den Tränen nahe und untersuchte das abgekühlte Kind, das sie behutsam auszog, auf Verbrennungen:
Der Po war offenbar durch die Windel ausreichend geschützt gewesen, der Kopf lag sowieso deutlich oberhalb der Heizdecke - und trotz aller Befürchtungen fand sich nicht mal an den Schultern eine Spur von Verbrennungen, auch keine gravierenden Rötungen.

Die Mutter war außer sich vor Selbstvorwürfen, und sie verfluchte ihre eigene Müdigkeit und Unkonzentriertheit.

Und die Moral von der Geschicht?
Der Tausendstel Floh wird nie wieder eine Heizdecke an das geliebte Kind heranlassen.

Mittwoch, März 01, 2006

Wenn aus Liebe Leben wird...

...bekommt das Glück einen Namen.

Paula wurde am 13.02.06 um 10:15 geboren!
Sie bereichert seitdem unser Leben - auch wenn sie uns Schlaf wegnimmt! :-)

Unser Gemütszustand läßt sich beschreiben mit folgenden Worten:
Fassungslos vor Glück, trunken vor Liebe, erschüttert vor unendlicher Freude und Erleichterung.

DAS LEBEN IST SCHÖN!