superulli

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Ich bin: Lang, neugierig, herzlich, fröhlich, kontaktfreudig, sensibel, kinderlieb, liebevoll!

Dienstag, August 29, 2006

Danke, dass es Dich gibt

Diese Aussage habe ich per Email erhalten.
Von einer lieben Person, die ich nie persönlich gesprochen oder gar gesehen habe, von einer sogenannten Internet-Bekanntschaft.
Sie hatte leider Pech und offenbar empfand sie mich als tröstend.

Ich habe lange überlegt, ob ich hierüber schreiben soll.

Fakt ist, dass ich mich über das Kompliment freue.
Fakt ist aber auch, dass es mich verlegen macht, weil ich meine, es ist zu "dick" für "sowenig".
Fakt ist, dass ich nicht gut Komplimente annehmen kann, sie machen mich verlegen.

Warum eigentlich?

Weil ich jahrelang ein unterentwickeltes Selbstbewußtsein hatte?
Weil ich jahrelang hören mußte, in großen Teilbereichen des Lebens unzulänglich zu sein?
Weil ich mich selbst noch nicht richtig kannte?

Nachdenkliche Grüße!

Montag, August 21, 2006

Gemeingefährlich oder gemein und gefährlich?

Hier zwei Aussagen von Frau Z. , die mich an ihrem Verstand zweifeln lassen. Was ist sie bloß für ein Mensch.

1. "Hast Du es schon mal mit Nase-Zuhalten versucht?" (Zur Erklärung: Ich hatte ihr gesagt, dass Paula phasenweise keine Flaschen nimmt. Ich habe lange gebraucht, um überhaupt zu verstehen, was sie offenbar damit meint, soooooo abwegig und undiskutabel finde ich ihren Vorschlag)
2. "Gib Ihr doch mal ein klitzekleines Stück hiervon, mal sehen, ob sie es nimmt" (Zur Erklärung: Sie meinte ein Stück vom Käsekuchen ohne Boden, den ich Dank Nicoles Rezept hingezaubert hatte. Meinen entschiedenen Einwand, dass das auf keinen Fall in Frage käme wegen hohem Zuckergehalt, hohem Eigehalt und der Tatsache, dass wir ja gerade erst anfangen mit der Beikost, quittierte sie mit einem unverständlichen Blick, der Bände sprach.

3. "Schnall sie doch einfach an!" (Zur Erklärung: Ich hatte erzählt, dass Paula eines Nachts schreiend im Bett gelegen habe, weil sie sie vom Rücken auf den Bauch gedreht hat, offenbar wach geworde war und sich nicht mehr zurück rollen konnte.)

Ehrlich gesagt scheint es mir wie ein Wunder, dass ich meine Kindheit nicht nur überlebt habe, sondern dass ich trotz dieser Zeit auch noch eine LIEBEVOLLE Mutter sein kann.